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Crunshtime entscheidet Spiel

Am vergangenen Samstag gastierte der Tabellenzweite der Regionsoberliga, der HSV Sömmerda 05, bei uns in der Hörselberghalle. ​Ähnlich wie gegen den vorherigen Gegner aus Behringen war es wieder ein Spiel auf Augenhöhe zwischen unseren Männern und einem der Ligafavoriten. Anders als im vergangenen Heimspiel erwischte die Koch-Sieben diesmal den besseren Start, doch das sollte nicht lange anhalten.

​Früh verletzte sich unser Routinier Malte Düwel, zudem fehlte Connor König krankheitsbedingt komplett. Dadurch entstand eine Lücke, die in der Kaderbreite eigentlich gut gestopft werden konnte – doch das nötige Quäntchen Glück fehlte an jenem Tag. Besonders erfreulich: Martin Schneider stand nach 24 Monaten Inaktivität wieder mit auf der Platte, um unsere Abwehr zu stabilisieren und den jungen Spielern mit seiner großen Erfahrung zur Seite zu stehen.

​Das Spiel begann relativ strukturiert. Immer wieder schaffte man es, die Gäste auseinanderzuziehen und Lücken zu finden. Auf der anderen Seite war auch Sömmerda etwas dezimiert, und die Petkus-Jungs schafften es in der Abwehr – gerade zu Beginn – die Oberhand zu behalten. So stand es in der 17. Minute 9:8, doch dann verließ das Glück die Halle: ​Kleine Fehler schlichen sich ein. ​Sömmerda fand im Angriff besser in den Flow. ​Mehrere Aluminiumtreffer verhinderten Tore. ​Alles in allem reichte es nicht, um die Führung zu halten, und man ging mit einem 13:14 in die Kabinen.

​Den besseren Start zur zweiten Hälfte erwischten die Gäste und stellten in der 40. Spielminute auf +3 (17:20). Darauf folgte eine Auszeit von Jungtrainer Koch, die Früchte zu tragen schien: Innerhalb von nur zwei Minuten kämpften sich die Männer auf 20:20 heran. ​Ab dann folgte für den Rest des Spiels ein offener Schlagabtausch. Immer wieder ging eine der beiden Mannschaften in Führung, doch die jeweils andere Truppe konnte nachlegen. Die letzte Petkus-Führung fünf Minuten vor Schluss (27:26) konnte leider nicht gehalten werden. Schnell stand es 27:27. In der Crunch-Time schlichen sich dann wieder zwei kleine Fehler und ein Alu-Treffer ein, die vom Tabellenzweiten direkt bestraft wurden. ​Am Ende stand leider eine knappe Heimniederlage von 28:29 auf der Anzeigetafel.

​Das Fazit:
​"Man kann die führenden Mannschaften deutlich ärgern und hatte die Chance, zu Hause beide Topspiele zu gewinnen. Manchmal ist es im Sport eben so, dass einem – obwohl man das Spiel in der Hand hat –. Aber wir blicken nach vorne! Wir sind stolz darauf, so knappe Ergebnisse erzielt zu haben, und blicken auf den Rest der Saison, um so viele Punkte wie möglich nach Hause zu holen."

Autor: Maximilian Bögel

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