Spitzenspiel mit Ausrufezeichen
Am Samstag, den 24.01., war es endlich so weit: Erster gegen Zweiten. Trotz des Parallelspiels Deutschland – Norwegen war die Halle gut gefüllt – ein großer Dank gilt auch den Volleyballern des SV Wartburgstadt III um Kapitän Erik Eifert, die uns lautstark unterstützten (wir werden uns revanchieren 😉). Alles war angerichtet für ein echtes Spitzenspiel – und was dann folgte, war eine beeindruckende Machtdemonstration unserer SVP II, die der HSG Saalfeld/Könitz III beim 36:25 (18:15) klar die Grenzen aufzeigte.
Von der ersten Minute an ließ Wutha keinen Zweifel daran, wer an diesem Abend das Sagen hatte. Nach nicht einmal sieben Minuten stand es 5:1, getragen von einer konzentrierten und kämpferischen 5:1-Abwehr, einem hellwachen Julian Danz im Tor und einem blitzsauberen Tempospiel nach vorne. Besonders Jakob Freier (5 Tore), Michael Aßmann (8 Tore) und David Walter (5 Tore) prägten die Anfangsphase mit schnellen Treffern. Die frühe Auszeit der Gäste (9. Minute) brachte kaum Wirkung – im Gegenteil: Wutha zog unbeirrt weiter davon und stellte zwischenzeitlich auf 8:1. Erst Mitte der ersten Halbzeit kam Saalfeld/Könitz besser ins Spiel, profitierte von einigen Siebenmetern und verkürzte den Rückstand. Doch immer, wenn es enger wurde, hatten die Hausherren die passende Antwort parat. Mit einer 18:15-Führung ging es in die Kabinen – der Vorsprung hätte zu diesem Zeitpunkt sogar höher ausfallen können.
Trainer Stefan Hild nutzte die Halbzeitpause, um die richtigen Worte zu finden: konzentriert und geduldig weiterspielen, 60 Minuten 100 % für den Sieg! Im zweiten Durchgang hütete Andreas Ostertag das Tor und parierte gleich einen 7-Meter der Gäste. Stefan Hild nutze die Breite des Kaders und konnte immer wieder neue Akzente mit frischen Spielern setzen. Mit Michael Aßmann (ungewohnt sicher vom Punkt 😉 (6/6) und Torjäger Leon Stier (6 Tore) baute Wutha den Vorsprung Tor um Tor aus. Ab der 46. Minute beim Stand von 26:21 spielten die Gastgeber die Partie konzentriert und geschlossen zu Ende. Mit konsequentem Auftreten in Abwehr und Angriff wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut, ohne an Struktur oder Übersicht zu verlieren. Die Mannschaft arbeitete über die gesamten 60 Minuten diszipliniert und ließ dem Gegner in der Schlussphase kaum noch Möglichkeiten, entscheidend zu verkürzen. Mit dem Treffer zum 35:25 stellte Leon Stier die Zehn-Tore-Führung her. Den Schlusspunkt setzte wenige Sekunden vor Abpfiff Moritz Gröber mit dem Tor zum 36:25. Nun hallte es durch die Hörselberghalle: „Spitzenreiter, Spitzenreiter, HEY HEY!“
Ein klarer Statement-Sieg im Spitzenspiel, getragen von einer geschlossenen Mannschaftsleistung, die nahezu jeden Spieler in die Torschützenliste brachte. Wutha bleibt damit hochverdient an der Tabellenspitze. Weiter so, Männer!
Bereits am kommenden Samstag, 31.01., steht das Auswärtsspiel beim TSV Zella-Mehlis an, aktuell Platz 4 der Tabelle und seit drei Spielen ungeschlagen. Das Hinspiel konnte Wutha mit 22:17 für sich entscheiden, dennoch gilt: der Gegner ist keinesfalls zu unterschätzen – auch bei diesem Spiel heißt es absolute Konzentration von der ersten bis zur sechzigsten Minute.
Es spielten für unseren SVP II: Es spielten für unseren SVP II: Julian Danz, Andreas Ostertag; Florian Garthoff 1, Christian Reich, Leon Maximilian Stier 6, David Walter 5, Anton Gröber 3, Arne Fleßing 2, Jakob Freier 5, Moritz Gröber 1, Jonas Henke 4, Marcel Brückmann, Hannes-Rasmus Paschek 1, Michael Aßmann 8/6
Autor: Michael Aßmann

