Zu früher Stunde in Nordhausen

Nach einer längeren Pause meldete sich unsere C-Jugend am frühen Samstagvormittag zurück im Spielbetrieb. Die Reise führte das Team zum Auswärtsspiel nach Nordhausen – ein herausfordernder Kaltstart ins neue Jahr.
Schwierigkeiten in der ersten Halbzeit
Von Beginn an bereitete uns der Gegner erhebliche Probleme. Im eigenen Angriffsspiel gelang es uns zu selten, den nötigen Druck und das entsprechende Tempo aufzubauen, um echte Torgefahr auszustrahlen. Einzig die Abschlüsse über die Außenpositionen bildeten hier einen Lichtblick.
Auch in der Defensive fanden wir keinen Zugriff: Wir waren schlichtweg nicht bereit, der Dynamik der Nordhäuser entschlossen entgegenzutreten. Zu viele verlorene Eins-gegen-eins-Duelle und mangelnde Absprachen in der Abwehr ermöglichten dem Gegner einfache Torchancen, die dieser konsequent nutzte. Folgerichtig spiegelte der deutliche 22:6-Pausenstand die Überlegenheit der Gastgeber wider.
Steigerung und Reaktion nach dem Seitenwechsel
Die Marschroute für die zweite Hälfte war klar definiert: Mit mehr Bewegung im Angriff und einer couragierteren Abwehrleistung eine Reaktion zeigen. Dies gelang phasenweise deutlich besser.
Gegen die nun sehr offensiv agierende Deckung der Hausherren konnten wir durch gezielte Tiefenläufe, sowohl mit als auch ohne Ball, immer wieder Lücken reißen. Zwar schlichen sich dabei noch technische Fehler und einige Fehlentscheidungen ein, die Nordhausen postwendend per Gegenstoß bestrafte, dennoch war eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar.
Besonders erfreulich: Die letzten 12 Minuten der Partie konnten wir – beim Zwischenstand von 37:10 – in einem bereits entschiedenen Spiel sogar für uns gewinnen. Durch eine engagierte Schlussphase verdoppelten wir unsere Torausbeute nochmals, sodass am Ende eine 45:20-Niederlage zu Buche stand.
Dank an die Fans
Ein großer Dank gilt den mitgereisten Eltern. Trotz der frühen Anwurfzeit und des weiten Weges nach Nordthüringen haben sie das Team lautstark unterstützt.
Für uns spielten: Oskar Hanisch, Domenik Heim; Benjamin Ritz 5, Til Möbius 5, Moritz Wagner, Henry Schneider 1, Christoph Johne 1, Marlon Gernke 7, Marek Reinhardt 0, Jan Wegner 1